Programm - Vorträge
Vortragsabend  Montag, 25.09.2017, 19.30 Uhr, Barocker Stadtsaal Hall:
Digivisionsschau
Ing. Alfred SCHESTAK: ERINNERUNGEN AN DIE REISEN 2016 - Stubengesellschaft Hall und Freunde des Alpenzoo

Im 1. Teil des Vortragsabends folgen wir den Spuren der Reise der Stubengesellschaft, die 2016 über Schongau, Altenstadt, Kirchheim, Günzburg, Neresheim, Comburg nach Schwäbisch Hall führte. Dabei lernen wir unzählige sakrale und profane Kleinode, wie beispielsweise die romanische Basilika St. Michael in Altenstadt, den Fuggerschen Zedernsaal in Kirchheim, die Benediktiner-abtei von Neresheim mit den Fresken von Martin Knoller, das eher wie eine Burg wirkende Comburg und das romantische Städtchen Schwäbisch Hall am Kocher kennen.

Im 2. Teil sind wir mit den Freunden des Alpenzoo unterwegs nach Görlitz an der Grenze zu Polen, einer Stadt, in der alle wesentlichen Phasen der mitteleuropäischen Siedlungsentwicklung ohne größere bauliche Veränderungen erhalten geblieben sind. Über die Keramikstadt Bunzlau geht es in das schlesische Breslau mit dem eindrucksvollen Marktplatz am großen Ring. Über Jawor mit der evangelischen Friedenskirche wieder in Deutschland besuchen wir das Jagdschloss Moritzburg nahe Dresden und Chemnitz, das zu DDR-Zeiten Karl-Marx-Stadt genannt wurde. Dass neben den Städten auch der eine oder andere Zoo besucht wurde, ist bei einer Reise mit Tierfreunden selbstverständlich.



Montag, 9.10.2017, 19.30 Uhr, Barocker Stadtsaal Hall:

Power-Point-Vortrag
Dr. Christian NEWESELY: FLORIDA - ein Streifzug durch den südlichsten Bundesstaat der USA

Von Orlando, der am schnellsten wachsenden Stadt der USA, führt uns die Reise in die Hauptstadt Tallahassee. Am Weg dorthin besuchen wir einige der spektakulären Quelltöpfe, die die Halbinsel Florida prägen und die Grundlage für die ursprüngliche subtropische Vegetation sind. Man erwartet dort jederzeit einen markdurchdringenden Schrei zu hören, diente diese Waldwildnis doch als Drehort der legendären Tarzanfilme mit Johnny Weissmüller. Die Quelle "Silver Spring" gilt dabei auch als die Wiege der modernen Ökosystemforschung. Über den äußersten Nordwesten kommen wir nach Destin, wo die Sandstrände gar nicht mehr weißer sein könnten. Völlig gegensätzlich dazu präsentiert sich der Süden Floridas. Der große "Grasfluss" auch Everglades genannt ist die Heimat von über 1,5 Millionen Alligatoren und wir entdecken auch das äußerst seltene Amerikanische Krokodil. Das südlichste Ende Floridas stellen die Florida Keys dar. Diese 290 km lange Kette aus mehr als 200 Koralleninseln, die sich wie ein Finger in den Golf von Mexico erstrecken, ist der Beginn des 3846 km langen, die USA von Süd nach Nord durchziehenden Highway No.1. Die hier als "Overseas Highway" bezeichnete Straße verbindet Key West über 42 Brücken mit Homestead am Festland und führt dann entlang der gesamten Ostküste der USA bis an die Kanadische Grenze. Die längste Brücke trägt den vielsagenden Namen "Seven Miles Bridge". Nach einem Besuch in Miami kehren wir wieder in die Gegend von Orlando zurück. Den größten Wirtschaftsfaktor stellen die unzähligen Themenparks dar. Disneyland, Universal Studios zählen zu den bekanntesten Attraktionen. Den Abschluss bildet ein Besuch im Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Im Weltraum-Bahnhof der USA können wir uns einen Überblick über die Geschichte der Raumfahrt verschaffen.



Montag, 23.10.2017, 19.30 Uhr, Barocker Stadtsaal Hall:

Power-Point-Vortrag
Ing. Hans J. LOBENSTOCK: AZOREN - Reiseeindrücke von den grünen und blühenden Inseln Sao Miguel und Terceira

Weit draußen im Atlantik ragen diese Inseln aus dem Meer auf. Den meisten von uns sind sie nur als Wetterküche bekannt, etwa dem so genannten stabilen Azorenhoch.

Der Tourismus mag für diese Inseln immer wichtiger werden, aber ein Massentourismus-Ziel wird es wohl nie. Es fehlen dazu die großen weißen Sandstrände und das stabile Wetter. Die Azoren sind ein Ziel für Natur- und Blumenfreunde, für Wanderer bzw. Menschen mit einem geruhsamen Urlaubstil. Auf engstem Raum finden sich unterschiedliche Landschaften: Schwarze Lavaküsten und sattgrünes Weideland. Dass diese Inseln geologisch noch relativ jungen Ursprungs sind, zeigen die vielen erloschenen und zum Teil auch heute noch aktiven Vulkankegel. Heißwasserquellen und Fumarolen zeugen davon. Das milde Klima ohne Minusgrade im Winter lässt natürlich eine üppige Vegetation zu. Subtropische Pflanzen aus aller Welt gedeihen hier prächtig. Invasive Neophyten aber drohen die bodenständige Vegetation zu verdrängen. Selbst Teeplantagen findet man hier, denen die hohe Luftfeuchtigkeit zu Gute kommt. Vor allem die subtropische Flora der Südhalbkugel findet hier optimale Voraussetzungen und prägen die Parks, Gärten und nicht zuletzt botanischen Anlagen.



Eintrittspreise zu Vorträgen:
GästeEURO 7.0
MitgliederEURO 5.0
Studierende bis zum vollendeten 26. Lebensjahr  EURO 4.0